Die Moderation eines riesigen selbstorganisiert lebenden Camps braucht Absprachen, Informationen, Meinungsbilder und vor allem lustvolle Mitarbeit. Mit welchem Karma-Yoga will ich mich heute befassen, was ist der beste Workshop für mich, wer bietet welches Wissen an ...

Die Sprache der Camps und neuen Versammlungen hat eine Menge Zeichen, die helfen, sich störungsfrei und schnell zu verständigen ... ein paar Nachrichten im Blog ...

Berichte aus der Zukunft: ecotopia August 2010 in Wiesenburg


500-1000 Teilnehmende aus 43 Ländern leben in einem großen Camp schon in einer Zukunft, wie sie uns wünschenswert erscheint, die uns aber auch wiederum viele interessante Aufgaben stellt.

Zwischen die Berichte aus hervorragenden Projekten wie der Permakultur in Salzburger Bergwelt und der neuen Kategorie der Strohballenhäuser mischen sich noch unerledigte Themen wie die des Grundeinkommens, der Skepsis zu Chakren- und Auraarbeit, aber auch witzige Praxis des hawaiianischen Fliegens, die zwischen Gruppen-Zen und Umgang mit Autismus, computer-spielenden Kindern und gewaltigen Filmen wie „The Wall“ für Auseinandersetzungen sorgen.

Ein Morgen-Plenum fängt die Themen des vergangenen Tages und der Nacht (Techno-Party der wilden geburtstagsfeiernden Jugend bis 4 Uhr früh! Stöhn) und transformiert sie in zu lösende Aufgaben, Karma, Jobs, Workshops, Tagesaufgaben … und sie werden wie Essensvorbereitungen zu Gemüse ernten, reinigen, schnipseln, kochen, verteilen … für je 150 – 200 Personen und doch jedes Teller wie ein Gedicht der Liebe, traumhafte Schönheit.

„Wenn wir bei der Essensausgabe singen, gibt es weniger Sonderwünsche!“ Auch ansonsten allerlei Musik, dass es fast kein abendliches Programm bräuchte: Am Lagerfeuer die Rainbow-People, die es vor der Verunreinigung durch Rauchende und Alk-Trinkende bewahren, und mit ihren feinen Gesängen die abendliche und nächtliche Campstimmung prägen.

Die ukrainische Theatergruppe überrascht uns nach einem Chor-Sing-Abend aus der Region zuerst mit einer zivilisationskritischen Theater-Performance, dann mit langen Hare-Krishna-Gesängen durch die Nacht.

Ein anderer Abend ist durch Rufe an die Kühe der Bauern in aller Welt geprägt: Wie Jodler aus der Tiefe der Stimme, von der Schweiz, Österreich, Litauen bis Peru, bulgarische Liebeslieder dazwischen wie das Stroh im Stall hinein gestreut und was da noch zwischen Herzen passiert. www.transalpin-web.de

Ein Blues-Abend beendet die letzten Tage nach dem großen Abschlußfest, ein Phönix-Ritual bringt die Anfänge des Planet B, der ersten Kunst-Woche, zur Wiedergeburt unserer Wünsche ins Feuer: ecotopia2011 kann kommen!

Fotos reichlich in Facebook und auf
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Gerd Wenning » Wiesenburg Ecotopia